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AG Klinisch-Spektroskopische Diagnostik

Die neu gegründete Arbeitsgruppe “Klinisch-Spektroskopische Diagnostik” am integrierten Forschungs- und Behandlungszentrum „Center for Sepsis Control and Care“ des Jenaer Universitätsklinikums entwickelt in Kooperation mit dem IPHT Jena neue optisch-spektroskopische Diagnostikmethoden zur kulturunabhängigen Detektion von Sepsis-Pathogenen.

Dies beinhaltet folgende Schwerpunkte:

  • Charakterisierung Antibiotika-Zielstruktur-Wechselwirkungen bei Sepsis-assoziierten Infektionen,
  • Aufklärung der Mechanismen von Antibiotika Resistenzen auf molekularem Ebene,
  • Identifizierung von Markerbanden für die Wirksamkeit von Antibiotika,
  • Überprüfung und Validierung der neuen Techniken mit etablierten biochemischen und mikrobiologischen Methoden,
  • Design mikrofluidischer Lab-on-Chip Systeme zum Fangen frei beweglicher Einzelbakterien oder kleinerer Kolonien aus Suspensionen und Körperflüssigkeiten.

Es werden u.a. Bakterien der Gattungen Staphylokokkus und Enterobacter, sowohl antibiotikaresistenter als auch ~empfindlicher Stämme, untersucht. Die Wechselwirkung dieser Mikroben mit Antibiotika, speziell der aus der Gruppe der β-Lactame, Cephalosporine und Fluoroquinolone, wird im Kontext kalkulierter Therapie optisch-spektroskopisch charakterisiert. Zur schnellen Erkennung antibiotischer Suszeptibilität sollen dazu entsprechende Markerbanden in den Spektren identifiziert werden.

 

ANSPRECHPARTNERIN

  • Dr.​ Ute​ Neugebauer
    Arbeitsgruppenleiterin
    +49 (0) 3641 · 206-133 / -185
    E-Mail