Startseite > Forschungseinheiten > Nachwuchsgruppen

Nachwuchsgruppen

Im applikativen Forschungsschwerpunkt „Biophotonik“ will sich das IPHT auf dem Gebiet der Entwicklung mikrospektroskopischer Verfahren und Instrumente für die biomedizinische Diagnostik deutschlandweit, aber auch international als ein führendes und wegbestimmendes Institut etablieren, und gleichzeitig soll der Standort Jena zu einem international sichtbaren Zentrum für biomedizinische Diagnostik, biophysikalische Spektroskopie und Bildgebung ausgebaut werden. 

Damit wird das IPHT seinen Platz an der entscheidenden Schnittstelle interdisziplinärer Forschung in Jena finden: Als Mediator zwischen Physik und Ingenieurswissenschaften auf der einen und Lebenswissenschaften und Medizin auf der anderen Seite.

Der Schwerpunkt der Abteilung „Spektroskopie und Bildgebung“ liegt hierbei auf der Erforschung, Entwicklung und Integration von photonischen Werkzeugen und Verfahren sowohl zur Erhöhung von Spezifität und Sensitivität für die analytische Diagnostik und Bildgebung als auch für die grundlegende Erforschung von Lebensprozessen. Die Forschungsschwerpunkte am IPHT ruhen auf zwei zentralen komplementären Ansätzen: Während ein Top-down-Ansatz auf der Basis physikalischer Messmethoden zur Spezifitäts- und Sensitivitätssteigerung herangezogen werden kann, stellt die Erforschung, Entwicklung und Integration von innovativen Markern und Labeln einen Bottom-up-Ansatz zur chemischen Kontrastierung dar. 

Die Abteilung „Spektroskopie und Bildgebung“  umfasst folgende Arbeitsgruppen bzw. -gebiete:

  • Molekulare Bildgebung
  • Ultrakurzzeitspektroskopie
  • Zelldiagnostik (JenZIG = Jenaer Zell-Identifizierungs-Gruppe)
  • Sensorsysteme
  • Angewandte Plasmonik
  • Jenaer Biochip Initiative (JBCI)

Die Erforschung, Entwicklung und Implementierung von innovativen Technologien und Verfahren zielen insbesondere darauf ab, 

  • die Krankheitsdiagnostik zu verbessern (qualitativ und quantitativ);
  • tiefgehende Einblicke in die Dynamik von Lebensprozessen zu ermöglichen;
  • neue Anwendungsfelder der optischen Technologien für biomedizinische Kooperationspartner erschließen.

Andere Schwerpunkte der Abteilung sind die Entwicklung und Realisierung von optischen Technologien für das Umweltmonitoring und die Lebensmittelsicherheit. 

 

ANSPRECHPARTNER

  • Prof. Dr.​ Jürgen​ Popp
    Institutsdirektor
    +49 (0) 3641 · 206 300
    E-Mail