Der Schwerpunkt der Vorlaufforschung liegt in der Untersuchung plasmonischer Nanopartikel in Hinblick auf sensorisches Potential und des Einsatzes für zelluläre Anwendungen, unterstützt von Aktivitäten zur etablierten Synthese und Charakterisierung derartiger Partikel mit speziellen Eigenschaften. Daneben wird an der weiteren Etablierung von Techniken zur Manipulation einzelner Nanostrukturen und Zellen gearbeitet. Beide Aspekte – sowohl die nasschemische Herstellung und Manipulation – als auch die Anwendung von nanopartikelbasierten Sensorsystemen für biologisch/medizinische Fragestellen stützt sich auf die Lab-on-a-Chip Technologie und die in diesem Umfeld zu entwickelten Durchfluss-Detektions- und Mikroskopieverfahren.
Ziel der aktuellen Arbeiten der Arbeitsgruppe ist die Exploration neuartiger optischer (plasmonischer) Effekte für den Einsatz in Lab-on-the-Chip Systemen in der Bioanalytik und Biomedizin mit der Fokussierung auf ultrasensitive, hochintegrierte Ansätze für den vor-Ort Einsatz. Dabei werden grundlagenwissenschaftliche Aktivitäten in Plasmonik, Nanobiotechnologie/Nanopartikeltechniken mit Aspekten der Mikrosystemtechnologie und Mikrofluidik kombiniert und für die Entwicklung und Umsetzung neuartiger Assaykonzepte in Lab-on-a-Chip-Systemen genutzt, um die Vision neuartiger Detektionsansätze anzugehen.



